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Bildung für nachhaltige Entwicklung: Projekt 
„WELTLICHT-Solarschulen in Afrika“
Klicken Sie bitte auf die Links oder Fotos.

in Kooperation mit dem Verein
„Hilfe für Malawi e. V.“,
Riedstadt, Rainer Weiß

(Die aktuellen Fotos sind von
1 – 10 durchnummeriert)
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WELTLICHT hat mit Unterstützung durch die Deutsche Bundesstiftung
Umwelt (DBU) das Projekt „WELTLICHT-Solarschulen in Afrika“ gestartet.
Wichtigste Zielsetzung des Projektes ist die Förderung einer Bildung für
eine nachhaltige Entwicklung in Afrika.

Schulen in Afrika erhalten WELTLICHT-Solarsysteme, damit sie nachts Licht
haben und auf  die gebräuchlichen Petroleumlampen verzichten können.
Außerdem erhalten sie eine komplette Werkstatt und spezielle Bauteile, mit
denen Petroleumlampen zu Solarlampen umgerüstet werden können.
Dadurch entwickeln sich die Schulen zu WELTLICHT-Solarschulen. Eine
erste WELTLICHT-Solarschule wurde bereits in Malawi eröffnet.

Durch das Projekt soll in Afrika ein Bewusstseinswandel in der Bevölkerung
für den Einsatz von Solartechnik erzielt werden. Außerdem werden
spezielle Bevölkerungsgruppen (zum Beispiel Handwerker) im Bereich der
Solartechnik qualifiziert, damit sie die Solartechnik an die spezifischen
Bedingungen und Anforderungen anpassen können, wie den Aufbau von
Hausnetzen. Das Projekt enthält neben den ökologischen Zielsetzungen
auch ökonomische und soziale Aspekte; so ist die Vergabe von
Mikrokrediten für arme Bevölkerungsgruppen zu regeln. Auch müssen
Hemmnisse wie fehlende Infrastruktur und kulturelle sowie soziale
Rahmenbedingungen bedacht werden.

Unterstützt werden die afrikanischen Schulen durch Berufsschulen in
Deutschland, die neue Solartechniken erproben und für spezifische
Nutzungszwecke in Afrika weiterentwickeln sollen. Zugleich wird der Aufbau
von partnerschaftlichen Nord-Süd-Kontakten gefördert, durch die weitere
Bildungseffekte erzeugt werden. 

Es ist geplant, das Projekt nach dem so genannten „Gold Standard“
zertifizieren zu lassen, um durch den Verkauf der Zertifikate Solaranlagen
extrem kostengünstig in Afrika abgeben zu können.

Hintergrund:
Rund 1,6 von sieben Milliarden Menschen auf der Welt haben keinen
Zugang zum öffentlichen Stromnetz. Bei weiteren drei bis vier Milliarden
Menschen fällt der Strom täglich und wöchentlich häufig aus. Daher nutzen
viele Menschen in den ärmsten ländlichen Gegenden unserer Erde –
insbesondere in Afrika – Lampen mit fossilen Brennstoffen, meist
Petroleum oder Kerosin. Die Qualität der Lichterzeugung ist extrem
schlecht, so dass häufig Augenschäden schon in frühester Kindheit
auftreten. Die Abgase erzeugen Gesundheitsschäden, und es sind häufig
Unfälle beim Hantieren mit diesen primitiven Lampen zu beklagen. Die
ökologischen Schäden sind enorm.