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Bildung für nachhaltige Entwicklung: Projekt 
„WELTLICHT-Solarschulen in Afrika“
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Aufbau von Solarschulen in Malawi: Das Projekt wurde gestartet!

in Kooperation mit dem Verein
„Hilfe für Malawi e. V.“,
Riedstadt, Rainer Weiß

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PROJEKT-FOTOS
Hamburger WELTLICHT-Projekt,
© Vortrag von Jürgen Forkel-Schubert/BSU
40. Fachgespräch der Initiative „Hamburg lernt Nachhaltigkeit“ (HLN)
WL-proj_Hamburg_HLN.png
„Spenden Sie Solarenergie“,
Watschinger Foundation, CH-Gossau, Schweiz
WL-proj_solarenergie-spenden.png
Erste Solaranlage in Tansania installiert,
Watschinger Foundation, CH-Gossau, Schweiz
WL-proj_solaranlage-installiert.png
1-project-malawi.png
WELTLICHT hat mit Unterstützung durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) das Projekt „WELTLICHT-Solarschulen in Afrika“ gestartet. Wichtigste Zielsetzung des Projektes ist die Förderung einer Bildung für eine nachhaltige Entwicklung in Afrika.

Schulen in Afrika erhalten WELTLICHT-Solarsysteme, damit sie nachts Licht haben und auf  die gebräuchlichen Petroleumlampen verzichten können. Außerdem erhalten sie eine komplette Werkstatt und spezielle Bauteile, mit denen Petroleumlampen zu Solarlampen umgerüstet werden können. Dadurch entwickeln sich die Schulen zu WELTLICHT-Solarschulen. Eine erste WELTLICHT-Solarschule wurde bereits in Malawi eröffnet.

Durch das Projekt soll in Afrika ein Bewusstseinswandel in der Bevölkerung für den Einsatz von Solartechnik erzielt werden. Außerdem werden spezielle Bevölkerungsgruppen (zum Beispiel Handwerker) im Bereich der Solartechnik qualifiziert, damit sie die Solartechnik an die spezifischen Bedingungen und Anforderungen anpassen können, wie den Aufbau von Hausnetzen. Das Projekt enthält neben den ökologischen Zielsetzungen auch ökonomische und soziale Aspekte; so ist die Vergabe von Mikrokrediten für arme Bevölkerungsgruppen zu regeln. Auch müssen Hemmnisse wie fehlende Infrastruktur und kulturelle sowie soziale Rahmenbedingungen bedacht werden.

Unterstützt werden die afrikanischen Schulen durch Berufsschulen in Deutschland, die neue Solartechniken erproben und für spezifische Nutzungszwecke in Afrika weiterentwickeln sollen. Zugleich wird der Aufbau von partnerschaftlichen Nord-Süd-Kontakten gefördert, durch die weitere Bildungseffekte erzeugt werden. 

Es ist geplant, das Projekt nach dem so genannten „Gold Standard“ zertifizieren zu lassen, um durch den Verkauf der Zertifikate Solaranlagen extrem kostengünstig in Afrika abgeben zu können.

Hintergrund:
Rund 1,6 von sieben Milliarden Menschen auf der Welt haben keinen Zugang zum öffentlichen Stromnetz. Bei weiteren drei bis vier Milliarden Menschen fällt der Strom täglich und wöchentlich häufig aus. Daher nutzen viele Menschen in den ärmsten ländlichen Gegenden unserer Erde – insbesondere in Afrika – Lampen mit fossilen Brennstoffen, meist Petroleum oder Kerosin. Die Qualität der Lichterzeugung ist extrem schlecht, so dass häufig Augenschäden schon in frühester Kindheit auftreten. Die Abgase erzeugen Gesundheitsschäden, und es sind häufig Unfälle beim Hantieren mit diesen primitiven Lampen zu beklagen. Die ökologischen Schäden sind enorm.